Donnerstag, 8. Dezember 2011

Rückmeldung sehr erwünscht

Uff - geschafft! Das Konzept für meine Masterarbeit ist endlich fertig. Wenn ich für die Masterarbeit auch so lange brauche, wie für das Konzept, dann bin ich in 2 Jahren noch nicht fertig. Nein, nein - so wird es nicht kommen! Das Konzept will einfach gut überlegt sein. Schließlich soll es mich während meiner Arbeit leiten und mich davor bewahren, dass ich mich verzettel oder vom Thema abschweife. Die Gefahr ist groß! Wo doch im Internet soviele interessante Sachen drinnen stehen. ;-)

Präsentation war OK
Meine Ideen und Gedanken zu dieser Arbeit habe ich meinen KollegInnen und Frau Prof. Elke Gruber im DiplomandInnen-Seminar bereits präsentiert und gute zusätzliche Inputs erhalten.

Konzept ist online
Das Konzept ist von Google Docs downloadbar und ich lade alle meine LeserInnen ein, davon auch Gebrauch zu machen. Wenn ich dann auch noch Rückmeldungen erhalte, dann hat sich mein Lern-Blog jetzt schon rentiert. Die Prezi-Dokumentation ist natürlich auch online verfügbar.

Los gehts - aber jetzt dann gleich, sofort
So, jetzt kanns losgehen. Es gibt keinen Grund mehr, die Arbeit aufzuschieben. Die ruhigen Advent- und Weihnachtstage kommen mir sehr entgegen. Aber - vorher muss ich noch ...

Samstag, 26. November 2011

Social Media - Zwischen Lust und Frust - Eine Zwischenbilanz

"Wow, so lange schon!" dachte ich mir, als ich gerade realisierte, dass die ARGE Bildungshäuser Österreich (ARGE BHÖ) schon seit Dezember 2009 auf Facebook und Twitter vertreten ist. Ich erinnere mich, damals in den Weihnachtsfeiertagen, ich hatte viel Zeit und Lust zum Experimentieren, kein Plan, keine Absicht, es war einfach nur die Begeisterung über die Social Media Möglichkeiten und die Motivation dabei zu sein, die mich angetrieben hat.

Von 0 auf 39 in 3 Wochen
3 Wochen später stand im Vorstandsprotokoll der ARGE BHÖ: "Die ARGE nützt die neuen Medien, um auf sich aufmerksam zu machen und im Kontakt mit Mitgliedern und Interessierten zu bleiben. Die Social-Networks bieten eine einfache unkonventionelle Möglichkeit sich zu vernetzen, Infos auszutauschen und in Kontakt zu bleiben. Seit Anfang des Jahres gibt es eine Seite auf Facebook. Innerhalb der letzten drei Wochen konnten 39 Mitglieder registriert werden."
Ich erinnere mich auch, dass damals von einem Monat auf das andere die Zugriffszahlen auf unsere Homepage http://www.arge-bildungshaeuser.at/ um das Doppelte angestiegen waren. Dass dies auf die Einrichtung einer Seite auf Facebook zurückzuführen ist, ist eine Vermutung, aber eine reizvolle.

Facebook Zwischenbilanz: Nach fast 2 Jahren
132 Personen sind "Fans" der Seite www.facebook.com/arge.bhoe. OK, das ist jetzt nicht so großartig, aber die ARGE BHÖ ist ja auch ein kleiner Verein, mit seinen gerade einmal 20 Mitgliedern und 360 MitarbeiterInnen. So gesehen sind 132 Personen gar nicht so wenig. Vor allem, wenn man bedenkt, dass der Großteil der ErwachsenenbildnerInnen den Weg zu Facebook noch gar nicht gefunden haben.
Seit 28.10.2011, soweit reicht die Statistik der ARGE-Facebook-Seite zurück, haben zwischen 30 bis 70 Personen die einzelnen Beiträge angeschaut und bis zu 6 Personen "reden darüber", das heißt, sie haben Kommentare zu den Beiträgen abgegeben.
Im Moment hab ich keinen Überblick, wie diese Zahlen bei vergleichbaren Seiten aussehen. - Wäre eine kleine Studie wert! - Wenn man nun weiß, dass eine der Schlüsselaufgaben der ARGE BHÖ die Kommunikation und die Vernetzung mit Mitgliedern und mit KollegInnen in der Branche und jenen, die es noch werden wollen ist, dann sehe ich es durchaus als Erfolg wenn bis zu 70 Personen unsere Beiträge lesen und einige davon sogar kommentieren.

Die Mitgliedshäuser im Facebook
Die Bildungshäuser in Österreich und ihre MitarbeiterInnen sind unsere primäre Zielgruppe, die wir mit Social Media ansprechen wollen. Von 20 Mitgliedshäusern haben inzwischen 8 eine eigene Seite angelegt, die sie mehr oder weniger aktiv nutzen. Dazu kommen dann noch die 4 Bildungshaus-Seiten unserer KollegInnen aus dem Forum katholischer Erwachsenenbildung. Das ist noch kein massenhafter Ansturm, aber es wird schon. ;-) Wieviele der MitarbeiterInnen wir inzwischen erreicht haben, läßt sich im Moment nur schwer feststellen, da ich nicht alle beim Namen kenne. So grob drüber gezählt sind es um die 30 MitarbeiterInnen aus den Bildungshäusern der ARGE BHÖ von den möglichen 360. Die restlichen 100 Personen kommen aus anderen Bildungseinrichtungen, anderen Erwachsenenbildungsverbänden oder sind einfach interessiert an der Erwachsenenbildung in Österreich.

Infos, Neuigkeiten und Netzwerken
Also, jetzt einmal ganz ehrlich aus dem Nähkästchen der Praxis geplaudert, ohne Theorie, die es eh zu Hauf woanders gibt. Die Beiträge auf der ARGE-Facebook-Seite beinhalten Informationen über Aktivitäten der ARGE BHÖ selbst, Neuigkeiten aus den Mitgliedshäusern oder von ihren MitarbeiterInnen. In den letzten Beiträgen gabs zB Infos über ein paar Auszeichnungen von Kollegen mit dem Bundesehrenzeichen und dem Staatspreis. Darüber freu ich mich jetzt noch. Es gibt aber auch Infos über aktuelle bildungspolitische Themen, die die Bildungshäuser bzw. Erwachsenenbildung betreffen. So gesehen ist die Seite in erster Linie eine Info-Seite.
In Verbindung mit der Möglichkeit Einträge zu kommentieren ist Facebook eine Smalltalk-Seite. Abgesehen davon, dass ich als Person (die von den einschlägigen Personen mit der ARGE BHÖ in Verbindung gebracht wird) natürlich auch kommuniziere und meinen Senf zu Beiträgen dazu gebe. "Netzwerken als Grundprinzip", wie ich es in einem Beitrag auf erwachsenenbildung.at propagiert habe, wird hier Realität.

Twitter, das Stiefkind
Seufz! Dem Twitter-Account der ARGE BHÖ @arge_bhoe folgen gerade 24 Personen. Das ist nicht nur schwach, das ist traurig. Nach meinen Beobachtungen sind nur zwei Bildungshäuser auf Twitter. Ich gebe zu, dass meine Motivation auf @arge-bhoe zu zwitschern deshalb auch ziemlich am Boden liegt. Ein Teufelskreis! Je weniger Follower, umso weniger Tweets. Je weniger Tweets, umso weniger Follower!
Dagegen macht sich mein privater Account @GabyFilzmoser ganz gut. Allerdings muss ich festhalten, dass die Kontakte hier ganz anderer Art sind, als im Facebook. Es scheint mir, dass es vor allem die Social Media - Freaks sind, die in Twitter vertreten sind und sich dort gerne über ihre Themen informieren und sich unterhalten.

Resümee
In unserer Branche - der Erwachsenenbildung - sind wir immer noch ganz am Anfang, Social Media betreffend. Meine Prognose: Je mehr Personen in den Social Medias aktiv werden, umso interessanter wirds.
Aus Sicht der ARGE BHÖ kann ich feststellen, dass die Beziehungen, zu jenen Personen, mit denen ich auf Facebook kommuniziere, wesentlich intensiver und persönlicher sind, als jene, die mir als Facebookfreunde fehlen. "Fehlen" meine ich hier wörtlich. Ich finde es schade, dass ich mit vielen Bekannten nicht auf dieser Ebene kommunizieren kann.
Das Ziel zu netzwerken und ein wenig zu plaudern kann ich mit Facebook sehr gut erreichen. Ach ja, und zum Schluß: Bitte weitererzählen, wie super Facebook und Twitter ist! :)

Dienstag, 22. November 2011

Vom Versuchsblog zum Lerntagebuch

3 Jahre ist es her, dass ich diesen Blog installiert habe. Die Beitrage waren bisher spärlich, der Zweck auf Versuche reduziert. Vielleicht bekommt er aber ab jetzt tatsächlich einen sinnvollen Zweck?

Meine Masterarbeit steht an!
Seit Monaten bin ich am Recherchieren, Daten sammeln, Überlegen, Verwerfen und wieder neu überlegen. 143 Bookmarks habe ich gesammelt, die jetzt darauf warten durchgecheckt zu werden. Die Landesbibliothek hat mich in Versuchung geführt und hat mich einen Stoß Bücher auf den Küchentisch legen lassen. Mitschriften von Webinaren, MOOCs und Barcamps warten auf die Aufarbeitung. Auch wenns noch nicht so ausschaut, langsam kommt Klarheit in das gedankliche Chaos und ein Arbeitstitel kristalisiert sich heraus: "Die Auswirkungen von Digitalen Medien auf die Bildungskultur in Bildungshäusern". Wie klingt das? Da ist einiges drinnen? Oder?

Was hat meine Masterarbeit mit diesem Blog zu tun?
Irgendwo in der Fülle der Informationen habe ich von Blogs gelesen, die im Sinne selbststeuerndem Lernens eingesetzt werden, also als Lerntagebuch. Wenn ich schon über lernen mit Digitalen Medien schreibe, so liegt es nahe, diese auch für den eigenen Lernprozess einzusetzen.
Warum macht das Sinn? Durch das Schreiben werden Gedanken klarer und von unnötigem Müll befreit. Die Veröffentlichung im Netz erfordert zusätzliche Konkretisierung in der Formulierung. Ein weiterer Aspekt besteht darin, dass einzelne Teile schon im Vorfeld kritisiert und diskutiert werden können. Wenn sich jemand dazu hergibt.

Ein Experiment
Wenn ich ehrlich bin hab ich keine Ahnung, was hier in diesem Blog in nächster Zeit passiert. Weder was ich schreibe, noch was an Kommentaren kommen könnte, wenn überhaupt. Ob meine Themen jemanden interessieren? Es ist ein Experiment, so wie vieles was im Bereich Digitaler Medien im Zusammenhang mit Lernen passiert. So zumindest mein Eindruck.

Wie gehts weiter?
In den nächsten Tagen folgt mein Konzept hier in diesem Blog. Wird auch schon Zeit, dass es fertig wird. Immerhin soll ich es Ende November im DiplomandInnen-Seminar präsentieren.

Mittwoch, 16. November 2011

Mein erstes Barcamp: Kirche und Social Media

Stell dir vor, du liest im Internet über eine Konferenz, die zum Thema Kirche und Social Media in Linz stattfindet und du liest weiter, dass zu dieser Konferenz keine ReferentInnen geladen sind. Hm, wie geht das denn? Als weitere Information erfährst du, dass die Teilnehmenden selbst das Tagesprogramm erstellen und auch die Beiträge gestalten. Wirst du da nicht neugierig? Ich schon! Zu meiner Neugierde gesellte sich aber auch bald ein Gefühl von Unsicherheit hinzu, denn was soll ich den zu so einer Konferenz beitragen? Leute, die zu solchen Veranstaltungen gehen sind bestimmt Freaks - in jeder Hinsicht. Das Niveau ist sicher viel zu hoch und ich werd kein Wort verstehen! - So dachte ich!

PC und Kaffee, wie zu Hause
Es ist Samstag, früher Morgen vor dem Pfarrzentrum Marcel-Callo in Linz-Auwiesen, vier junge Leute entsteigen einem Auto mit Wiener Kennzeichen, bepackt mit Laptoptaschen und sie suchen offensichtlich, so wie ich, den Eingang. "Geht ihr auch zum Barcamp?", war die eisbrechende Frage und schon befinden wir uns in einem hellen, netten Seminarraum, der schon zur Hälfe mit Teilnehmenden gefüllt ist. Es herrscht eine leicht aufgeregte, erwartungsvolle Stimmung im Raum. Viele werkeln an ihren PCs oder anderen elektronischen Geräten herum, andere versorgen sich mit Kaffee und Getränken. Freundlich werde ich von Andrea, der Organisatorin des Barcamps, begrüßt. Beide freuen wir uns, uns endlich einmal persönlich kennen zu lernen. Im Netz haben wir uns in Twitter und in Facebook ja schon öfter getroffen.

Die unterschiedlichen Arten sich Einzubringen
Das Barcamp beginnt und nach einer Vorstellrunde und Erklärungen zum Barcamp, füllt sich die vorbereitete Pinnwand mit vorgeschlagenen Sessions (so nennen sich die Beiträge der Teilnehmenden). Hätte nicht erwartet, dass das wirklich so funktioniert. Einer nach dem anderen stellt seinen Beitrag vor und schwupps ist die Tafel schon fast voll und mein schlechtes Gewissen in Bezug auf meine Unvorbereitetheit entschwunden. Wenn man als TeilnehmerIn keinen Input bringt, dann werden zumindest Diskussionsbeiträge erwartet oder Twitterbeiträge, die natürlich im Hintergrund auf einer Twitterwall aufscheinen, oder es werden Blogeinträge erwartet. - So - und genau jetzt weiß jeder, warum ich diesen Blogbeitrag schreibe. ;-)

Ja - und twittern, dachte ich, das kann ich auch, so kann ich mich auch einbringen, aber ... rasch merkte ich, dass mich das überfordert. Dem Vortrag konzentriert folgen, sich selbst ein paar Notizen machen und dann auch noch was sinnvolles twittern und bitte den Hashtag nicht vergessen, das war mir kurzzeitig alles etwas zu viel. Mein Stress war allerdings hausgemacht. Niemand soll hier überfordert werden. Von einander lernen steht im Vordergrund und über das Ausmaß und die Geschwindigkeit entscheidet jeder selber. 

Eine zukunftsfähige Bildungsform
Die Vorträge und Diskussion waren durchgehend spannend. Viel zu schnell verging die Zeit. Dennoch war für mich die spannendste Erfahrung das Barcamp selbst. Da treffen sich (vorerst) fremde Menschen, die sich über das Internet organisieren, um voneinander zu lernen, ohne noch zu wissen, was einen auf dieser Konferenz erwartet. Diese Menschen haben Freude daran ihr Wissen und ihre Erfahrungen mit anderen zu teilen und gehen selbst mit neuen Impulsen und Ideen nach Hause. Das Barcamp ist eine Form des Lernens, die Erwachsenengerecht ist und die Anforderungen modernen Lernens, wie Kooperation, Kollaboration und selbstgesteuertes Lernen, erfüllt. Meines Erachtens ist das Barcamp eine innovative Bildungsform, die in Zukunft in der einen oder anderen Art ihre Nachahmer finden wird. Hoffentlich!

Link zu Kirche 2.0 hat längst begonnen
Link zur Kath. Kirche in OÖ

Montag, 31. Mai 2010

wba Blog

Möchte wieder einmal Werbung machen für den wba-Blog den ich, mehr oder weniger regelmäßig, füttere.
http://wba.or.at/blog/

Zur Erklärung: Ich habe mich zur Zertifizierung bzw. Diplomierung zur Erwachsenenbildnerin angemeldet und dokumentiere meinen Zertifizierungs-Prozess. Der Blog soll Hilfestellung und Motivation sein, für alle die sich für die wba interessieren.

Freu mich über Kommentare!